Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Warum stoßen gut gemeinte Hilfsangebote auf Ablehnung? Und: Gibt es gesunden Egoismus? Im Fokus des Buches steht die narzisstische Persönlichkeit. Jeder von uns kennt den narzisstischen Anteil. Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Selbstwertregulierung. Doch wo ist die Grenze zwischen normalem, erwachsenem Narzissmus und übertriebener Selbstbezogenheit, auffälliger Selbstbewunderung und gestiegener Eitelkeit? Zunächst setzt sich der Autor mit der narzisstischen Kränkung ganz generell auseinander. Er liefert Erklärungsansätze, warum ein Narzisst in sein ideales Selbstbild verliebt ist, und zeigt die Verhaltensweisen auf, die aus der Angst vor Destabilisierung dieses Ich-Ideals entstehen können. [Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
Magda versteht die Welt nicht mehr. Sie wollte ihrer Tochter doch nur helfen. Die kinder, die Arbeit, de Umzug – aus eigener Erfahrung weiß sie, wie belastend das sein kann. Deshalb tut Magda seit zwei Wochen alles, was sie kann, um ihre Tochter zu entlasten. Sie ruft regelmäßig an, um ihr organisatorische Tipps zu geben und schickt ihr Email mit Angeboten für eine neue Küche…. [Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
Die erste Stunde in Coaching, Beratung oder Therapie.
Versteht der mich? Kennt der mein Problem? Komme ich mit dem zurecht? Solche oder ähnliche Fragen sind es, die sich Klienten stellen, wenn sie zum ersten Mal in einer Beratungsstunde sitzen. Das geschwungene Fragezeichen pendelt aber vom Du auch zum Ich: Wie fühle ich mich gerade? Möchte ich hier bleiben? Was möchte ich von mir preisgeben? Die erste Stunde ist für beide Seiten ein „Austarieren“, ob die Zusammenarbeit längerfristig Früchte tragen kann. Kann die Beziehung ausreichend tragfähig gestaltet werden, um sich auf den Beratungsprozess vertrauensvoll einlassen zu können? Zu diesem Vertrauen gehört für den Klienten auch, unangenehme, schmerzhafte Situationen auszuhalten und darauf zu bauen, dass der „Finger in der Wunde“ keine masochistische Veranlagung des Beraters ist. [Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
„Ketchup oder Mayo?“ „Ketchup!“ Noch bevor ich ans Zahlen kam, entdeckte ich im hinteren Teil der Burger-Braterei diese Pappdeckel-Kronen, die mich sofort in meine Kindheit zurückkatapultierten. Welch königliches Essen haben wir da! Einen fetten Fleischklops mit frittierten Kartoffelstäbchen und stark gezuckertes und gefärbtes Sprudelwasser. Egal, für mich war es einfach genau die richtige Gelegenheit, um mitzuteilen: Schaut her, mit der Krone auf meinem Kopf bin ich Mittelpunkt aller Frikadellen-Esser! Womöglich aus diesem Grund entschloss ich mich, nach über 25 Jahren einmal wieder nach einer dieser Kronen zu fragen. Die Dame mit Sonnenschirm-Mütze überreichte sie mir mit irritiertem Blick. Mit dem Tablett in der einen, dem Koffer in der anderen Hand ging ich hinüber zu einer Steh-Theke, wo ich mein königliches Mahl einnehmen wollte. [Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
Herzlich Willkommen im Bio- und Erlebnishotel Rappenhof, Herr Lempart!“ Als Coach und Verkaufstrainer freue ich mich, wenn ich Positivbeispiele für eine aufmerksame, herzliche Begrüßung sammeln kann. Der Herr an der Rezeption punktete außerdem durch das schnelle, unbürokratische Einchecken. Es passte einfach. Ich wollte mich am nächsten Morgen mit einem Team gestandener Verkäufer über das Thema „Die Verkäufer-Persönlichkeit“ austauschen. Ein gelungener Aufhänger, wie ich ihn gerade an der Rezeption erlebt hatte, war mir also äußerst willkommen. (Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
„Ich muss es halt wieder selber machen, die sind zu blöd für alles!“ – Entwertungen und die Idealisierung der eigenen Person sind zwei typische Verhaltensformen für narzisstisch geprägte Menschen. Ihr Ehrgeiz und ihre darstellerischen Fähigkeiten bringen sie oft bis in die höchsten Etagen von Management und Politik. Führungskräfte mit einem narzisstischen Persönlichkeitsstil formen einen entscheidenden Teil ihres Selbstbildes aus den Beziehungen zu ihren Mitarbeitern. Die Qualität dieser Beziehungen basiert dabei vor allem auf der Bewertung von Menschen und deren Leistungen. Und diese Bewertungen werden gespeist aus einem idealisierten Selbstbild der Führungskraft: Wie weit kann der Mitarbeiter mir gerecht werden? Wie gefährlich kann er mir werden? Wie gut erfüllt er meine Erwartungen? Die Fragen stellt er sich allerdings nicht nur im beruflichen Kontext. Bisweilen reichen sie weit in den Privatbereich, wie das folgende Beispiel zeigt: [Lesen Sie HIER weiter]
Körperlicher und emotionaler Missbrauch werden deutlich häufiger in der Öffentlichkeit diskutiert als der narzisstische Missbrauch. Allerdings ist die Anzahl der betroffenen Missbrauchs- opfer wahrscheinlich ähnlich hoch. Besonders oft betroffen sind Töchter narzisstischer Mütter. Aber auch Jungen können zur „Ersatzbefriedigung“ missbraucht werden. Der narzisstische Missbrauch wird meistens mit einer gestörten Eltern-Kind-Beziehung in Verbindung gebracht. Ganz allgemein kann man aber sagen, das Menschen mit starken narzisstischen Zügen oder einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung dazu tendieren, andere Menschen für ihre eigenen Bedürfnisse zu manipulieren, instrumentalisieren oder eben missbrauchen.
Im Kindheitsalter hat diese Form des Missbrauchs die fatale Konsequenz, dass Kinder auf Beziehung angewiesen sind und sich „arrangieren“ müssen, eine existenzielle Notwendigkeit. Das Arrangement kann zum Beispiel darin bestehen, dass sie (entgegen ihrer eigenen Bedürfnisse) die Erwartungen der Eltern als unumgänglich hinnehmen. Mehr und mehr verlieren sie dadurch den Zugang zu ihren eigenen Gefühlen und Wünschen. Narzisstisch missbrauchte Menschen leiden oft ihr Leben lang darunter, dass sie es anderen „recht machen“ wollen und sich schwer damit tun, ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu erspüren und sie auszudrücken.
Der Missbrauch kann etwa darin liegen, dass die Mutter ihre junge Tochter zum „Püppchen“ macht, um ihrem idealisierten Selbst einen Ausdruck zu geben. Väter haben einen überhöhten Leistungsanspruch an ihre Söhne und können sich mit Durchschnittsnoten nicht zufrieden geben. Was zählt ist der „Vorzeige-Kandidat“. Narzisstischer Missbrauch wird oft nicht erkannt. Wie bei anderen Missbrauchsopfern gehen Betroffene in vielen Fällen still damit um. Wenn sie sich doch anderen Menschen anvertrauen, können durchaus Reaktionen kommen wie „Das hast du bestimmt falsch verstanden.“
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, werfen Sie mal einen Blick auf die informative Seite „Töchter narzisstischer Mütter“. Neben den Missbrauchs-Opfern geht es auch um die „Substanz abhängigen“ narzisstischen Persönlichkeiten. Abhängig deshalb, weil sie zur Festigung ihrer eigenen Substanz abhängig sind von der Kooperation ihrer Opfer. Wenn sich ihnen das „Mittel“ entzieht, dann reagieren sie mit Entzugssymptomen ähnlich einer Substanzabhängigkeit.
Wie kann ich sicher sein, dass es richtig ist? Coaching bei Menschen mit Depressionen.
In meiner Praxis besucht mich Herr K., 43 Jahre alt. Er kommt mit dem Anliegen, mehr Klarheit in seine Beziehung zu bringen, um anstehende Entscheidungen zu treffen. Konkret geht es um den ausdrücklichen Wunsch seiner Partnerin S., 32 Jahre alt, endlich eine Familie zu gründen. Herr K. kann sich mit diesem Gedanken nur schwer anfreunden. Nur durch einen operativen Eingriff wäre die Entnahme von Samenzellen möglich. Eine natürliche Befruchtung hat ihm die Natur versagt. Mit einem fremden Samenspender oder einer Adoption käme er gar nicht zurecht. Außerdem hatte er auch nicht mehr wirklich damit gerechnet, mit über vierzig noch eine Familie zu gründen. Seine Partnerin sieht das anders. [Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
Wer nachträgt, hat die Hände nicht frei, Neues zu gestalten. Doch wie gehen wir mit seelischen Verletzungen um? Eine Intervention mit der Gewaltfreien Kommunikation.
Held Siegfried aus der Nibelungensage beeindruckt durch seine übermenschlichen Kräfte. Seine Attraktivität, seine Zielstrebigkeit idealisieren ihn und bestimmen einen Großteil seiner Identität. Seinen wunden Punkt trägt er an einer Stelle, die sich schwer schützen lässt, genau zwischen den Schulterblättern. Beim Bad im Drachenblut fiel ein Lindenblatt genau dorthin, wo er fortan, ohne es zu wissen, verletzbar blieb. Dies nutzen seine Kumpanen: Als sie sich gekränkt fühlen durch einen Streit zwischen Siegfrieds Frau Kriemhild und der Königin von Island, schwören sie auf Rache. Sie locken Siegfried in einen Hinterhalt und erdolchen ihn. Uns liefert die Geschichte von Siegfried viele Hinweise darauf, was es mit Verletzungen auf sich hat. Unverletzbarkeit bleibt ein Mythos. Mit dem Tod wurde der übermenschliche Siegfried menschlich. [Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
Wenn seine Gruppe zusammenfindet, kommt der Trainer an einer Vorstellungsrunde meist nicht vorbei. Diese wird sehr viel spannender, wenn die Teilnehmer sich gegenseitig malen, empfiehlt Horst Lempart. Tipps für den Einsatz einer alternativen Einstiegsintervention.
In vielen Kennenlernrunden stellen sich die Teilnehmer nacheinander der Gruppe vor. Manchmal auch gegenseitig, nachdem sie sich in kurzen Interviews miteinander bekannt gemacht haben. Dies ist sehr textlastig, benötigt oft unverhältnismäßig viel Zeit und nutzt sich in größeren Gruppen schnell ab. Wenn der Trainer seine Teilnehmer stattdessen bittet, sich gegenseitig zu malen, sorgt er deshalb gleich zu Beginn für Abwechslung im Seminarraum. Zudem konfrontiert er die Teilnehmer direkt mit ungewohnten Ausdrucksmöglichkeiten. Dass diese anfänglich skeptisch sind, ist dabei normal. [Lesen Sie weiter im Artikel-Download]
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