Persönlichkeiten und Unternehmen neigen dazu, sich stabil zu halten. Das scheint ökonomisch sinnvoll. Allerdings verfolgen sie dieses Prinzip auch, wenn die Kacke bereits heftig am Dampfen ist. Viele Menschen ziehen das bekannte Leid der unbekannten Lösung vor. Sie sehen sich als Opfer der Umstände, des Wettbewerbs, der Familie oder der Politik. Dadurch entstehen ganze Sündenbock-Populationen. Da sie sich ohnmächtig fühlen, werden sie behandelt – von denen, die an ihrer Stelle Entscheidungen treffen.
Störungen sind der Dünger, auf dem Sie Lernerfahrungen sammeln können. Sie regen Veränderungen an. Störungen machen auf Unterschiede aufmerksam zu den bisherigen Verhaltensmustern. Das Problemerleben wird systematisch infrage gestellt. Probleme, oder was Sie dafür halten, drücken sich durch Symptome aus. Symptome sind aber nichts weiteres als erste Bewältigungsversuche. Was stört ist der Umgang mit Ihnen, nicht die Reaktion selbst.
Bei mir haben Störungen Vorrang.
Ihr Horst Lempart
Der Persönlichkeitsstörer
Drei populäre Irrtümer und was stattdessen giltManchmal braucht es nur einen einzigen Vortrag, um ein ganzes Weltbild ins Wanken zu bringen. Dr. Lisa Feldman Barrett, amerikanische Neurowissenschaftlerin und Expertin in der Emotionsforschung, gelingt genau das – charmant, wissenschaftlich präzise und mit der stillen Botschaft: Was wir über Emotionen zu wissen glauben, stimmt so wahrscheinlich n...
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