Persönlichkeiten und Unternehmen neigen dazu, sich stabil zu halten. Das scheint ökonomisch sinnvoll. Allerdings verfolgen sie dieses Prinzip auch, wenn die Kacke bereits heftig am Dampfen ist. Viele Menschen ziehen das bekannte Leid der unbekannten Lösung vor. Sie sehen sich als Opfer der Umstände, des Wettbewerbs, der Familie oder der Politik. Dadurch entstehen ganze Sündenbock-Populationen. Da sie sich ohnmächtig fühlen, werden sie behandelt – von denen, die an ihrer Stelle Entscheidungen treffen.
Der stärkste Motor des Lebens ist die Störung. Störungen sind der Dünger, auf dem Sie Lernerfahrungen sammeln können. Sie regen Veränderungen an. Störungen machen auf Unterschiede aufmerksam zu den bisherigen Verhaltensmustern. Das Problemerleben wird systematisch infrage gestellt. Probleme, oder was Sie dafür halten, drücken sich durch Symptome aus. Symptome sind aber nichts weiter als erste, ungeschickte Lösungsversuche. Was stört ist der Umgang mit Ihnen, nicht der Versuch selbst. Was ist bei Ihnen typisch und symptomatisch?
Ich begleite Fach- und Führungskräfte, Teams und Organisationen bei schwierigen Entscheidungen, Konflikten, Veränderungsprozessen und persönlicher Entwicklung. Als systemischer Coach, Supervisor und Trainer verbinde ich fachliche Fundierung mit humorvollen, aktivierenden und manchmal bewusst irritierenden Perspektiven - in Koblenz, in ganz Deutschland und im DACH-Raum.
Ob Business-Coaching, Einzel- oder Teamsupervision, Führungskräfteentwicklung oder Inhouse-Seminar: Gemeinsam schauen wir dorthin, wo es unbequem wird – wertschätzend zum Menschen und respektlos zum Problem.
Bei mir haben Störungen Vorrang.
Ihr Horst Lempart
Der Persönlichkeitsstörer
Motivierende Sprüche in sozialen Netzwerken haben eins gemeinsam: Sie vereinfachen. Coach Horst Lempart nimmt einen davon zum Anlass, um zu erklären, warum Gefühle als Handlungsgrundlage nur begrenzt taugen und warum gerade Coachs gut beraten sind, bei solchen Verallgemeinerungen nachzuhaken. „Wenn es sich richtig für dich anfühlt, solltest du auch danach handeln.“ Diesen plakativen Spruch hatte […]
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