Zwei Dinge passieren gleichzeitig und schon wirkt eines wie die Ursache des anderen. Der sogenannte Kausalitätsbias sorgt dafür, dass Menschen Zusammenhänge erkennen, wo womöglich nur Zufall im Spiel ist. Gerade im Unternehmenskontext kann dieser Denkfehler weitreichende Folgen haben. Coach Horst Lempart erklärt, wie sich vorschnelle Ursache-Wirkung-Zuschreibungen hinterfragen lassen. (Lesen Sie weiter im Download)

 

„Mir geht gerade einfach zu viel durch den Kopf.“

Ein Satz, den man inzwischen fast überall hört.

Im Büro, beim Abendessen, zwischen zwei Terminen oder morgens um halb acht mit Kaffeetasse in der Hand. Oft gepaart mit einem Blick, der irgendwo zwischen Müdigkeit, Genervtheit und Heulkrampf liegt.

Natürlich leben wir in einer Zeit mit enorm vielen Reizen, Möglichkeiten und Anforderungen. Unser Gehirn verarbeitet heute deutlich mehr Informationen als noch vor wenigen Jahrzehnten, und allein dieser Dauerbeschuss kostet Energie.

Neuropsychologisch betrachtet ist unser Gehirn nämlich kein Hochleistungsrechner mit unbegrenzter Kapazität, sondern eher ein sparsamer Energieverwalter. Entscheidungen kosten Kraft, weil das Gehirn dabei ständig Optionen bewertet, Risiken einschätzt und mögliche Konsequenzen simuliert.

Das Problem ist allerdings: Viele Menschen sind nicht deshalb erschöpft, weil sie so viele Entscheidungen treffen. Sie sind erschöpft, weil sie Entscheidungen vermeiden.

Das klingt zunächst unfair, fast provokant. Aber slass uns einmal genauer hinschauen:

Wie viele Themen schleppst du innerlich mit dir herum, obwohl längst klar ist, dass etwas entschieden werden müsste?

All diese offenen Schleifen bleiben im Kopf aktiv. In der Psychologie spricht man vom sogenannten Zeigarnik-Effekt: Unerledigte oder unentschiedene Dinge erzeugen mentale Spannung und binden Aufmerksamkeit. Anders gesagt: Dein Gehirn lässt offene Baustellen nur sehr ungern los. Es erinnert dich immer wieder daran – subtil oder mit der Penetranz eines Rauchmelders morgens um drei.

Und genau deshalb fühlen sich viele Menschen dauerhaft überfordert, obwohl sie objektiv gar nicht zu viel tun. Sie tragen schlicht zu viele unentschiedene Themen mit sich herum.

Das Interessante daran: Nichtentscheiden fühlt sich kurzfristig oft angenehmer an als entscheiden.

Wer keine klare Entscheidung trifft, hält sich Möglichkeiten offen.

Wer sich nicht festlegt, muss kein Risiko eingehen.

Und wer Situationen möglichst lange in der Schwebe hält, kann sich wunderbar einreden, dass „noch nicht der richtige Zeitpunkt“ gekommen sei.

Das Gehirn liebt solche Strategien, weil sie kurzfristig Stress reduzieren. Langfristig erzeugen sie allerdings genau das Gegenteil: innere Daueranspannung. Man könnte es auch härter formulieren: Viele Menschen tarnen ständiges Aufschieben mit angeblichem Nachdenken.

 

Sie nennen es Abwägen, obwohl sie eigentlich vermeiden.

Sie nennen es Offenheit, obwohl sie Angst vor Konsequenzen haben.

Und sie nennen es Überforderung, obwohl ihnen häufig vor allem die Entschlossenheit fehlt.

 

Natürlich gibt es Entscheidungen, die schwierig sind. Manche haben echte Konsequenzen und verdienen sorgfältiges Nachdenken. Aber erstaunlich viele Alltagsentscheidungen werden nicht deshalb verschleppt, weil sie so komplex wären, sondern weil jede Entscheidung bedeutet, auf etwas anderes zu verzichten. Und genau da beginnt der innere Widerstand.

Denn jede klare Entscheidung produziert automatisch ein kleines unangenehmes Gefühl: Unsicherheit. Vielleicht sogar Bedauern. Das Problem ist nur, dass Menschen oft versuchen, dieses Gefühl vollständig zu vermeiden – und sich damit in einen Zustand permanenter mentaler Unruhe manövrieren.

Die Ironie dabei: Wer keine Entscheidung trifft, hat trotzdem entschieden. Nur eben für Stillstand, Energielecks und dauerndes inneres Hintergrundrauschen.

Vielleicht besteht mentale Entlastung deshalb nicht nur darin, weniger Termine zu haben oder öfter „Nein“ zu sagen. Vielleicht beginnt sie viel früher – nämlich an der Bereitschaft, Dinge klarer zu entscheiden und die damit verbundene Unsicherheit auszuhalten.

Denn Klarheit spart erstaunlich viel Energie.

Auch dann, wenn die Entscheidung zunächst unbequem ist.

Denkimpuls zum Mitnehmen:

Vielleicht bist du nicht deshalb so erschöpft, weil du zu viele Entscheidungen treffen musst. Vielleicht bist du erschöpft, weil du zu viele Entscheidungen seit Wochen, Monaten oder sogar Jahren mit dir herumschleppst, ohne sie wirklich zu treffen.

 

Im Training wirken manche Impulse zwar sofort einleuchtend, im (Berufs-)Alltag bleiben sie dann aber oft folgenlos. Coach Horst Lempart beschreibt im neuen Denkimpuls, welche psychologischen Bremsen zwischen Wissen und Tun liegen: von negativen Erwartungen über Ungeduld bis zur schlichten Fehlanwendung. Und er erinnert daran, den Blick nicht nur auf die Teilnehmenden zu richten, sondern auch auf die eigene Verantwortung im Transfer. (Lesen Sie weiter im Download)

 

Die im Coaching verbreitete Fokussierung auf Ziele gilt als zentraler Hebel für Veränderung. Sie kann aber auch in die Irre führen. Coach Horst Lempart zeigt im neuen Denkimpuls, warum vorschnell formulierte Zielaussagen häufig an tieferliegenden Motiven vorbeigehen und welche Fragen stattdessen helfen, den eigentlichen Anliegen von Coachees näherzukommen. (Lesen Sie weiter im Download) 

Zeit wird in Workshops oft nicht genutzt, sondern gefüllt. Dann verzettelt sich die Gruppe in Diskussionen, verliert sich in Varianten und Abwägungen – und am Ende steht ein Ergebnis, das auch in der Hälfte der Zeit möglich gewesen wäre. Coach Horst Lempart erklärt anhand des Parkinson’schen Gesetzes, wie produktive Knappheit Fokus und Prioritäten schärft und Entscheidungen erleichtert: mit klar begrenzten Zeitfenstern und einem gewissen Mut zur Unvollständigkeit. (Lesen Sie weiter im Download)
Kennst du diese Momente, in denen du dir vornimmst, etwas wirklich anders zu machen? Klarer zu kommunizieren, konsequenter zu handeln oder dich endlich aus einer bestimmten Situation zu lösen – und am Ende landest du doch wieder genau da, wo du schon mehrfach warst? Es ist eine Art „lebenserhaltender Kreislauf“ ein Habitation-Loop. 

Es ist immer derselbe Ärger, nur mit jeweils leicht verändertem Anlass.
 Es sind ähnliche Gespräche, die sich anfühlen wie Kopien mit kleinen Variationen.
 Und es sind Gedanken, die dir vertraut vorkommen, obwohl du dir sicher bist, dass du „eigentlich schon weiter“ sein müsstest.
Das Ganze hat einen Haken: Es fühlt sich nicht wie Stillstand an, sondern wie Bewegung. Du reflektierst, du denkst nach, du nimmst dir Dinge vor – und genau deshalb übersiehst du leicht, dass du dich in Wahrheit in einer ziemlich stabilen Schleife bewegst. Zu viel Nachdenken und Grübeln ist wie Schaukeln: Du bist zwar in Bewegung, kommst aber keinen Schritt weiter.
 

Der Grund dafür ist selten mangelnde Einsicht, sondern eher ein ziemlich zuverlässiger Mechanismus: dein blinder Fleck.

Damit ist kein mysteriöses Konstrukt gemeint oder ein Orakel aus Harry Potter, sondern der Teil deiner Wahrnehmung, in dem du deine eigene Beteiligung systematisch unterschätzt, während dir die Fehler der anderen sehr klar und differenziert auffallen. Genau dort entsteht diese irritierende Mischung aus Überzeugung und Wiederholung: Du bist dir sicher, dass du angemessen reagierst – und produzierst dabei immer wieder ähnliche Ergebnisse. Dabei gilt: Wer tut, was er immer tut, bekommt, was er immer bekommen hat. Und „mehr vom Selben“ bringt eben selten neue Ergebnisse. 

Ein klassisches Beispiel dafür zeigt sich in zwischenmenschlichen Situationen: Jemand fühlt sich von seinem Umfeld nicht ernst genommen und reagiert darauf, indem er seine Argumente noch ausführlicher darlegt, seine Position noch deutlicher macht und noch mehr Energie in die Erklärung steckt. Aus seiner Sicht ist das absolut nachvollziehbar – schließlich will er verstanden werden. Auf der anderen Seite kommt jedoch oft etwas ganz anderes an: Druck, Belehrung oder ein subtiler Rechtfertigungszwang. Die Folge ist Distanz. Und diese Distanz bestätigt wiederum die ursprüngliche Annahme: „Man nimmt mich nicht ernst.“

Was hier passiert, ist keine Pechsträhne, sondern ein Muster, das sich selbst stabilisiert. Der blinde Fleck sorgt dafür, dass du dein Verhalten als Reaktion interpretierst, obwohl es in Wirklichkeit ein ziemlich konstanter Beitrag zu genau dem Ergebnis ist, das du eigentlich vermeiden möchtest.

Das ist der Punkt, an dem es unbequem wird, weil er eine Perspektivverschiebung verlangt, die wir gerne umgehen: Weg von der Frage, warum uns bestimmte Dinge immer wieder passieren, hin zu der deutlich herausfordernderen Frage, welchen Anteil wir selbst daran haben, dass sie genau so passieren. Der Vorteil: Wenn wir am Problem beteiligt sind, sind wir auch Teil der Lösung. 
Die Frage ist deshalb so wirkungsvoll, weil sie sich nicht mit allgemeinen Antworten zufriedengibt. Sie zwingt dich dazu, im konkreten Moment hinzuschauen – also genau dann, wenn du innerlich längst überzeugt bist, im Recht zu sein und eigentlich nur noch darauf wartest, dass die andere Seite es endlich einsieht.

Genau dort liegt der blinde Fleck besonders gut versteckt, weil er sich mit einem sehr angenehmen Gefühl tarnt: dem Gefühl, die Situation im Griff zu haben und richtig zu liegen. Wenn du beginnst, an dieser Stelle genauer hinzuschauen, verändert sich etwas Entscheidendes. Du steigst nicht mehr automatisch in die nächste Runde deiner gewohnten Schleife ein, sondern bekommst zumindest die Chance, sie zu unterbrechen. Nicht, weil du plötzlich alles anders machst, sondern weil du erkennst, dass dein bisheriges „Andersmachen“ oft nur eine Variation desselben Musters war.

Denkimpuls zum Mitnehmen:
Wenn sich bestimmte Situationen in deinem Leben auffällig ähneln, lohnt es sich, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass es weniger mit den Umständen zu tun hat als mit einem Muster, das du selbst – meist unbewusst – stabil hältst. Die entscheidende Frage ist dann nicht mehr, wie du das Problem endlich loswirst, sondern was du bisher zuverlässig dazu beiträgst, dass es bleibt.
 
Wenn Klientinnen und Klienten im Coaching Wesentliches verschweigen, kann Vertraulichkeit zur Falle werden: Der Prozess läuft weiter, das womöglich Entscheidende bleibt aber tabu. Coach Horst Lempart zeigt im neuen Denkimpuls, wie Coachs dabei zwischen Loyalität und Komplizenschaft geraten. Sein Plädoyer: Vertraulichkeit so rahmen, dass Coaching nicht zur Beichte wird, sondern auch mit Leerstellen funktionieren kann.  (Lesen Sie weiter im Download)

Warum der Spaß an der Arbeit verloren geht – und wie er zurückkommt.

Als Felix von Cube Ende der 1990er-Jahre seine „Lust an Leistung“ beschrieb, war die Welt überschaubarer. Führung ließ sich noch mit Naturmetaphern erklären, Motivation mit Anstrengungsbereitschaft, und wer Leistung zeigte, durfte relativ sicher sein, dass sie gesehen – und belohnt – wurde.

Heute, gut ein Vierteljahrhundert später, wirkt diese Logik wie ein Faxgerät im Glasfaserzeitalter: technisch faszinierend, aber kaum noch anschlussfähig. Denn viele Menschen empfinden nicht Lust, sondern Frust auf Leistung. Und das liegt nicht daran, dass sie bequemer geworden wären. Es liegt daran, dass sich die Spielregeln verändert haben.

Wenn Leistung sich nicht mehr lohnt (Lesen Sie den ganzen Beitrag im Download)

Drei populäre Irrtümer und was stattdessen gilt

Manchmal braucht es nur einen einzigen Vortrag, um ein ganzes Weltbild ins Wanken zu bringen. Dr. Lisa Feldman Barrett, amerikanische Neurowissenschaftlerin und Expertin in der Emotionsforschung, gelingt genau das – charmant, wissenschaftlich präzise und mit der stillen Botschaft: Was wir über Emotionen zu wissen glauben, stimmt so wahrscheinlich nicht.

Das ist zunächst irritierend. Schließlich haben wir alle gelernt, Emotionen eindeutig zu erkennen: Das Lächeln steht für Freude, die gerunzelte Stirn für Ärger, der schnelle Puls für Angst. Klingt logisch, fühlt sich vertraut an – und ist laut Barrett dennoch zu einfach gedacht. Sie nimmt sich drei besonders hartnäckige Annahmen vor. Und zerlegt sie Stück für Stück.
Fiktion 1: Das Gesicht verrät die Emotion
Die Vorstellung ist verführerisch: Ein kurzer Blick ins Gesicht genügt, und wir wissen, was im Gegenüber vorgeht. Diese Idee prägt nicht nur Alltagspsychologie, sondern auch Trainings, Führungskräfteseminare und so manchen Krimi.

Barrett zeigt jedoch: So eindeutig ist das alles nicht.  Menschen zeigen selbst innerhalb derselben Emotion eine erstaunliche Vielfalt an Gesichtsausdrücken. Freude kann still, laut, schief, höflich oder völlig unsichtbar sein. Ärger ebenso. Dazu kommt der kulturelle Faktor: Was in einer Kultur als „freundlich“ gilt, wirkt anderswo möglicherweise distanziert oder sogar respektlos. Kurz gesagt: Das Gesicht ist kein zuverlässiges Emotions-Dictionary.  Es ist eher ein Dialekt – und den versteht man nur im jeweiligen Kontext.

Fiktion 2: Jede Emotion hat ihre eigene Körpersignatur
Der zweite Mythos klingt ebenso plausibel: Angst beschleunigt den Herzschlag, Trauer macht schwer, Wut heizt auf. Jede Emotion hinterlässt angeblich ein klares physiologisches Muster. Barrett verweist hier auf umfangreiche Meta-Analysen – also wissenschaftliche Auswertungen vieler Studien gleichzeitig. Das Ergebnis: Die körperlichen Veränderungen überlappen stark. Ein schneller Puls kann Angst bedeuten. Oder Vorfreude. Oder schlicht drei Stockwerke ohne Aufzug.

Das Entscheidende passiert deshalb nicht im Körper allein, sondern im Gehirn. Dort werden Körperempfindungen, Erfahrungen und situativer Kontext zu einer Bedeutung zusammengesetzt. Anders gesagt: Das Gehirn interpretiert – und nennt das Ergebnis „Emotion“.
Emotionen sind damit weniger Reflex als vielmehr Konstruktion. Nicht Chaos, sondern kreative Bedeutungsarbeit.
Fiktion 3: Für jede Emotion gibt es einen festen Schaltkreis im Gehirn
Bleibt noch die klassische Neurowissenschafts-Version: Bestimmte Gefühle sitzen in klar abgegrenzten Gehirnarealen. Ein Knopf für Angst, einer für Freude, einer für Ekel – fertig ist das emotionale Bedienfeld. Auch hier widersprechen moderne Bildgebungsstudien.
Die Aktivierungsmuster im Gehirn variieren erheblich. Dieselbe Emotion kann unterschiedliche Netzwerke nutzen – und dieselben Netzwerke können bei verschiedenen Emotionen aktiv sein. Das Gehirn arbeitet also nicht wie ein Sicherungskasten mit beschrifteten Schaltern. Eher wie ein flexibles Orchester, das je nach Situation neue Arrangements spielt. Emotionen entstehen dynamisch aus Erfahrung, Körperzustand und Kontext. Nicht fest verdrahtet, sondern fortlaufend konstruiert.
Warum das mehr ist als akademische Haarspalterei
Spätestens hier stellt sich die praktische Frage:  Was bringt uns dieses neue Verständnis – außer der Gewissheit, dass alte Lehrbücher schneller altern als Joghurt im Hochsommer? Ziemlich viel.

Erstens:
Wenn Emotionen konstruiert sind, besitzen wir mehr Einfluss, als wir denken.
Wer Kontext verändert, verändert auch emotionale Erfahrung. Das ist eine gute Nachricht für Coaching, Führung und Selbstregulation.
Zweitens:
Die vermeintliche „Gedankenleserei“ über Mimik verliert an Bedeutung.
Missverständnisse sind damit nicht persönliches Versagen, sondern statistisch erwartbar. Das entspannt – und macht neugieriger auf echtes Nachfragen.
Drittens:
Variabilität ist kein Fehler, sondern Normalzustand.
Emotionale Unterschiede zwischen Menschen sind kein Defizit, sondern Ausdruck biologischer und kultureller Vielfalt.
Die eigentliche Botschaft
Barretts Vortrag lässt sich auf einen einfachen, aber tiefgreifenden Satz verdichten: Emotionen sind keine festen Programme. Sie sind situative Konstruktionen des Gehirns. Das klingt zunächst theoretisch. Ist aber in Wahrheit hochpraktisch – weil es Handlungsspielraum eröffnet. Wer Emotionen nicht mehr als starre Reaktionen versteht, kann beginnen, sie bewusster zu gestalten: durch Sprache, Bedeutung, Kontext und Erfahrung.
Oder, weniger wissenschaftlich formuliert: Wir sind unseren Gefühlen nicht ausgeliefert. Wir wirken an ihnen mit. Und das ist vielleicht die beruhigendste Nachricht dieses Vortrags. Selbst, wenn sie nebenbei ein paar liebgewonnene Gewissheiten zerstört.
Wer den ganzen Vortrag von Dr. Barrett hören möchte, findet ihn unter 
https://www.youtube.com/watch?v=KliAI9umFyY
 
 
Was bei kleinen Kindern selbstverständlich ist, verliert sich mit zunehmendem Alter: das wertschätzende Feedback auf den bloßen Versuch. Dass Ausprobieren im Erwachsenenalter oft weniger geschätzt wird, ist dabei nicht nur eine persönliche Frage, sondern ein gesellschaftlicher Befund. Coach Horst Lempart zeigt in seinem neuen Denkimpuls, warum der Mut zum Versuch für Entwicklung zentral bleibt. 
(Lesen Sie weiter im Download)

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